Wie kam ich eigentlich zu nem Pferd ???
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Die Freundin eines Arbeitskollegen ist eigentlich schuld daran, daß ich
jetzt Pferdefreund bin ...
wie ? - dann lies mal weiter
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Vorgeschichte Ingrid, die Freundin (oder Lebensgefährtin) meines Arbeitskollegen Dieter bekam recht günstig eine Stute (Alana) zu kaufen. Da Dieter früher auch schon mal geritten war ging er natürlich auch mit seiner Freundin zum Pferd - er konnte sich dann auch von Bekannten eines leihen damit sie zu zweit Ausreiten konnten. Meine Freundin Sandra (Die Dieter und Ingrid
auch gut kennt) hatte früher, bevor ich sie kannte mal ein Pony. Deshalb
lud Dieter sie mal ein mit zu den Pferden zu kommen. Ein paar Wochen später hatte Dieter
seinen Stall daheim fertig und Alana wurde nach Thulba gestellt. Wiederum kurze
Zeit später hatte Dieter auch sein eigenes Pferd (Sitka).
Wir kommen dem Pferd schon näher Nicht lange darauf war Sandra klar, sie möchte über kurz oder lang wieder Reiten oder besser ein eigenes Pferd. Wir fragten mal proforma in einem Stall wegen Stallmiete und Einstellmöglichkeit usw. und Dieter meinte er habe eh nichts vor, wir können ruhig mal rumfahren und nach Pferden schauen. Ich glaube es war ca. 2 Wochen nachdem wir
das erste Pferd anschauten, da schlug Dieter vor mal nach Gauaschach zum Alaska
zu fahren - der habe auch immer wieder mal eins zu verkaufen...
Hier eines der ersten Goldi-Bilder Ein paar Tage später ritt Sandra Goldi
Im Kaufvertrag machten wir gleich aus,
daß das Pferd noch einen Monat auf der Ranch steht Wir haben ein Pferd, was nun ? Der erste Monat war rum, ich hatte gelernt wie man Putzt, Sattelt und oben auf dem Pferd bleibt. Einen Sattel hatten wir mittlerweile auch, Peter Kenner - der Chef vom Kenner Store kam mit seinem Service Mobil vorbei und brachte eine Auswahl mit aus der wir dann einen Reining Sattel von Continental Saddlery auswählten. Aber diese Angst vor so großen Viechern
war immer noch da ... Wir entschlossen Goldi in Gauaschach stehen zu lassen, weil wir beide merkten daß wir wirklich wenig bis gar keine Ahnung von Pferden hatten - und ich muss sagen das war unser Glück. Ich habe von Evi und Walter wirklich sehr viel über den Umgang mit Pferden gelernt ! Nunja, an die Ranchhunde India und
Champ hatte ich mich mittlerweile auch schon gewöhnt Der erste Sternritt Nachdem ich dann selbstständig
mein Pferd putzen und Satteln konnte nahmen die anderen mich dann mal auf den
ersten Sternritt mit - noch nicht so sehr weit - nach Gössenheim, das sind
wenn man einigermaßen gemütlich reitet etwa 3 Stunden (einfache Strecke).
Da Goldi vorher viel gefahren wurde Trabte sie natürlich sehr lange - was
sehr zur Belustigung der ganzen Gruppe diente. Ich erinnere mich noch genau wie
ich im Sattel hin- und her schoß und Evi lachend neben mir galoppierte und
rief 'treib doch mal an'. Der erste Sprung im Westernsattel :-( Bei meinem zweiten Sternritt kamen
wir über einen Graben, nicht so ein kleiner wie an den Straßenrändern,
durch die ich schon ein paar mal ritt, nein etwa einen meter breit und auch ziemlich
tief. Die anderen aus der Gruppe, die vor mir waren ritten da locker durch, also
dachte ich wird Goldi das auch schon machen. Sie stoppte vor dem Graben und war
etwas ängstlich - ich tat was ich lernte und trieb sie schön vor dem
Graben an, in der Hoffnung daß sie durchläuft. Dann merkte ich noch,
daß der Rücken etwas runder wird und sie die Hinterhand etwas vorschiebt,
wußte aber zu dem Zeitpunkt nichts damit anzufangen ... Schon was dazugelernt ? Anscheinend stellte ich mich nach einiger
Zeit nicht mehr ganz so dumm an, denn Evi bot mir an Walters Pferd Rambo zu reiten
wenn sie dabei ist, da Walter nicht ganz so viel Zeit hat, denn er hat ja eine
Ranch um die er sich kümmern muß. Der erste Sturz Im Winter 1996 ritten wir mal wieder eine Runde, ich hatte Rambo und auch noch Walters nagelneuen Sattel. In unserer Wintergaloppstrecke - ein fester Schotterweg der bergauf durch ein Wadstück führt - sind auch ein paar leichte Kurven drin. Ich galoppierte neben Sandra als letzer der Gruppe - und das gar nicht mal so schnell. In einer Rechtskurve rutschte Rambo dann aus und wir lagen beide im Schnee. Der Nachteil war, daß Rambo schneller wieder auf den Beinen war als ich und er im Affenzahn der Gruppe hinterherhetzte, die nach ein paar hundert metern dann merkte, daß Rambo ohne Reiter rumrennt :-) Sandras erster Sturz mit Goldi war
im Frühling, als Goldi im Galopp dachte, sie müsse den Weg abkürzen
und in einen Graben rannte - so richtig Hoppe Hoppe Reiter - mäßg :-)
Wie war das mit Dusty ? Goldi hat immer sehr stark gerosst - und
vor allem sehr oft. In der Nacht zum 16 April 1997 kam
dann Dusty zur Welt.
Wohin Reiten ? Evi führte ja Ritte mit vermieteten Pferden von ihr durch die Lande - das kommt uns (allen die dort Pferde eingestellt haben) natürlich zugute, da sie sich ja darum kümmern muß wo Sternritte bzw. andere Ziele sind, die angeritten werden können - da schließen wir uns immer wieder an und reiten in der Gruppe mit. |